Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21 - Schule

Umweltschule? Hört sich im ersten Moment nach Öko, Bäume und Grün an. Und ziemlich langweilig - von wegen!
Denn es umfasst viel mehr, als Umweltpapier, Umweltpflege oder Bäume pflanzen. Ein tolles Beispiel ist der Schülerkiosk. Klasse für Klasse wurde befragt, welche Pausensnacks gewünscht wurden und seit einigen Monaten gibt es zweimal in der Woche genau diese belegten Brötchen, Café Variationen (Latte Machiatto, Espresso, Cappuccino) und Süßes, wie Kuchen, Muffins oder andere Kleinigkeiten. Und ohne, dass man es merkt, isst man „fair trade“ Produkte und Dinge, die nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen gesund sind.
Ein anderes Thema ist die Mülltrennung. Keine Sorge, es wird jetzt nicht auf euch zukommen, dass ihr peinlichst genau nach Gelber Sack, Restmüll, Weiß- und Buntglas und Altpapier sortiert. Lediglich Restmüll und Altpapier. Lässt sich ohne Probleme durchsetzten, aber ist hoch innovativ.
Was euch zu diesem Thema noch erwartet ist die Auseinandersetzung damit im Unterricht. Es werden zum Thema „Natur und Umwelt erforschen, naturwissenschaftliche Grunderfahrungen“ durchgeführt oder auch „Gesunde Ernährung: Kochen mit Kindern“, „Farbstoffe aus der Natur“. Zu diesem Thema sind wir auch in eine Partnerschaft mit Viva con agua getreten. Das leitende Thema dazu: „Wasserverbrauch in der Schule“.
Selbstverständig läuft dabei nichts ohne Zertifikate und Auszeichnungen. Am 23. Mai 2008 erhielt die Fachschule für die „kontinuierliche Verbesserung von Unterricht und Schulleben“ das Zertifikat „Nachhaltig Lernen“. Im selben Jahr keine 4 Monate später - also im September - erhielten wir auch noch unsere erste Auszeichnung als „Umweltschule in Europa - internationale Agenda 21 Schule“.